„Bauer sucht Frau“: Daniel platzt der Kragen
Für einige Kandidaten von „Bauer sucht Frau“ hat die Sendung unangenehme Folgen. Jetzt platzt einem Bauer der Kragen.
Für einige Kandidaten von „Bauer sucht Frau“ hat die Sendung unangenehme Folgen. Jetzt platzt einem Bauer der Kragen.\

Auch in diesem Jahr suchen wieder zahlreiche Landwirte im TV nach der großen Liebe. Doch nicht für alle Kandidaten und Kandidatinnen endet das TV-Abenteuer „Bauer sucht Frau“ mit dem Liebesglück. Manche gehen leer aus – und müssen dann auch noch mit bösen Hate-Nachrichten auf Social Media klarkommen. Die Kandidatinnen Selina und Michaela berichteten bereits von Beleidigungen und Drohungen. Aber nicht nur sie wurden Opfer von Hass im Netz.
Auch Kandidatin Emely, die in der Show auf die große Liebe mit Bauer Daniel hoffte, wird heftig angefeindet. Jetzt meldet sich der Landwirt zu Wort und wird deutlich.
„Bauer sucht Frau“-Kandidat wehrt sich gegen Netz-Hass
„Manchmal fühlt es sich so an, als wäre das Internet ein Gegner, der zu groß und zu mächtig ist“, schreibt der Landwirt auf Instagram. Er habe lange darüber nachgedacht, ob er diesen Schritt wirklich gehen solle, bis ihm klar wurde: „Jede Minute des Zweifelns nimmt mir eine Minute des Handelns.“
Es liege nicht in seiner Kontrolle, ob er gemocht oder gehasst werde. „Wie ich wirke, ob kühl, distanziert oder arrogant, kann ich nicht immer beeinflussen“, stellt er klar, aber eins könne er tun: „Ich kann für Menschen einstehen, die es verdient haben, geschützt zu werden.“
„Vieles wird gekürzt, zusammengeschnitten, angepasst“
Er erklärt, dass er eine Lanze für zwei Frauen brechen wolle, mit denen er bei der Hofwoche „eine intensive, herausfordernde, aber auch sehr wertvolle Zeit erlebt habe“: Emely und Jenny.
Es sei eine Woche „voller neuer Erfahrungen, voller Herausforderungen, Ängste und echter Gefühle“ gewesen – ganz ohne Drehbuch.
Er stellt klar, dass längst nicht alles, was passiert, auch gezeigt wird. „Vieles wird gekürzt, zusammengeschnitten, angepasst“, erläutert er. Er habe seine Verantwortung als Gastgeber auf dem Hof sehr ernst genommen, stellt er klar. Doch „die wahre Gefahr liegt oft nicht vor der Kamera“, wie er mittlerweile weiß. „Sie kommt aus dem Internet – verborgen hinter Bildschirmen, aus der Bequemlichkeit der eigenen vier Wände, aus einem vermeintlich sicheren Raum heraus“, schreibt er weiter – das Cybermobbing.
Daniel verteidigt Hofdamen
Für ihn sei es kein Problem, wenn sich die Leute über ihn auslassen, „tut es“, fordert er sogar, er „halte das aus“. Doch wenn es um seine Hofdamen Jenny und Emely geht, zieht er eine klare Grenze: „Lasst diejenigen in Ruhe, die bei mir ein neues Zuhause gesucht haben. Sie haben diese Angriffe nicht verdient“, stellt er deutlich klar.
So reagiert „Bauer sucht Frau“-Emely
Worte, für die er viel Applaus bekommt. Zahlreiche „Bauer sucht Frau“-Kandidaten haben seinen Beitrag geliked und kommentiert. Auch Emely ist von Daniels Worten berührt. „Ich glaube, ich spreche da für uns alle – aber ich hatte nie böse Absichten oder Intentionen, ich wollte mich ehrlich verlieben. Und wie du sagst – vielleicht ein neues Zuhause finden“, schreibt sie. Was der Zuschauer sehe, sei „nur ein Bruchteil der Realität und natürlich auch so geschnitten, um möglichst großes Drama zu generieren“, macht sie deutlich. Am Ende werde die Liebe immer gewinnen, ist Emely überzeugt.








