Narumol & Josef: Überraschende Neuigkeiten nach 16 Jahren Liebe!
Narumol und Josef sind seit 2009 ein Paar – jetzt verkünden sie diese überraschende News.
Narumol und Josef sind seit 2009 ein Paar – jetzt verkünden sie diese überraschende News.
Die kostbarsten Geschenke lassen sich nicht in Geschenkpapier wickeln – sie kommen von Herzen. So wie die Überraschung, die Josef (65) seiner Narumol (60) machte: Mitten im idyllischen Chiemgau fiel der Landwirt vor seiner Frau auf die Knie, blickte sie voller Liebe an – und erneuerte nach 16 gemeinsamen Jahren sein Eheversprechen. Kein Wunder, dass der gerührten Thailänderin die Tränen kamen. „Das neue Blatt“ sprach mit dem „Bauer sucht Frau“- Kultpaar im Chiemgau.
„Das neue Blatt“: Narumol, wie fühlst du dich?
Narumol: Das hat mich umgehauen. Mein Herz machte Freudensprünge. Josef wollte mir auf seine Weise zeigen, wie sehr er mich liebt – das war einfach rührend. Für mich sagt das mehr als tausend Worte. Er hat sich wirklich Gedanken gemacht. Ich bin einfach glücklich. Bei Regen kniete er auf der nassen Wiese vor mir – das ist Wahnsinn.
Das Geheimnis ihrer Liebe
Josef, was ist das Rezept für eure glückliche Ehe?
Josef: Man muss Respekt voreinander haben. Und wenn es doch einmal kracht, ist es wichtig, sich schnell wieder zu versöhnen. Ein Gewitter klärt die Luft – und danach scheint auch bald wieder die Sonne.
Narumol: Mit Josef und mir sind zwei Welten aufeinandergeprallt. Harmonie bekommt man nicht geschenkt – man muss dafür etwastun. Als ich 2009 zur Hofwoche kam, wollte ich anfangs am liebsten gleich wieder meine Koffer packen und zurück nach Kielfahren. Mir wurde schnell klar: Das Zusammenleben wird nicht einfach. Es verlangt viel Kraft und Geduld.
Aber du bist geblieben.
Narumol: Ich bin geblieben, weil ich eine Frau bin, die nicht gleich aufgibt. Man sollte erst alles versuchen – und dann sehen, wohin der Weg führt. Josef ist kein einfacher, aber ein guter Mensch. Wichtig ist, dass man Probleme offen anspricht.
Jetzt seid ihr 16 Jahre zusammen. Wie habt ihr das hinbekommen?
Narumol: Mit Josef ist es oft ein Auf und Ab. Ich muss mir immer wieder bewusst machen, dass er vor unserer Begegnung lange allein war. Er hatte nie wirklich gelernt, wie man mit jemandem zusammenlebt. Josef macht, was er für richtig hält, und sagt, was ihm durch den Kopf geht. Für ihn zählte früher vor allem eines: Arbeit, Arbeit, Arbeit. Aber ich war überzeugt: Mit meiner Liebe und meiner Gutmütigkeit bringe ich ihn wieder in die Reihe.
Narumol: „Es hat sich gelohnt“
Toll, wie ihr kämpft.
Narumol: Es hat sich gelohnt. Wir sind als Team zusammengewachsen. Wir haben eine gemeinsame Tochter, und Jorafina liebt – genau wie Jenny (26, d. Red.) – die Landwirtschaft. Die Nachfolge ist also gesichert. Es bleibt in der Familie, und das ist einfach schön.
Habt ihr durch den modernen Stall mehr Zeit für euch?
Narumol: Ja, und die körperlich anstrengende Arbeit ist deutlich weniger geworden. Heute helfen uns Roboter und Computer. Früher war ich oft fünf Stunden im Stall – heute ist es meist nur noch eine. Josef ist nach wie vor den ganzen Tag auf Achse: mit seinen Kühen, im Wald, beim Getreide. Aber für eine Tasse Kaffee und ein gutes Gespräch finden wir immer Zeit.








