Arbeitslose „Hartz und herzlich“-Sandra kauft 3D-Drucker für hunderte Euro
Rostockerin Sandra ist weg vom Bürgergeld, dank des Gehalts von Ehemann Tino. Von dem gönnen sich die „Hartz und herzlich“-Protagonisten mal wieder eine teure Anschaffung.
Schon der Hauskauf des Paares ließ viele RTLZWEI-Zuschauer sprachlos zurück. Immerhin war es kaum vorstellbar, dass Sandra und Tino, die stets auf Bürgergeld und weitere Sozialhilfen angewiesen waren, einen Kredit für ihr Eigenheim bekamen. Die Raten abzubezahlen stellte sie allerdings mehrfach vor eine Herausforderung. Doch das hält die „Hartz und herzlich“-Stars nicht davon ab, weiter Geld auszugeben.

So fand Sandra ihr neues Hobby: Sie hat sich einen 3D-Drucker angeschafft. Doch wie die ehemalige Bürgergeld-Empfängerin stolz zeigt, hat sie sogar gleich zwei der teuren Geräte – einfach zum Spaß. Beim Vorführen ihres Druckers verrät die sechsfache Mutter, wie sie sich das leisten kann.
Rostock: Ex-Bürgergeld-Empfängerin gibt hunderte Euro für 3D-Drucker aus
Zu Sandras Glück ist Tinos Gehalt so gut, dass sie sich zahlreiche Hobbys und Annehmlichkeiten leisten kann: Im Schuppen hat die Familie drei E-Scooter, im Haus haben sie zahlreiche Tiere und nun gesellen sich dazu die zwei 3D-Drucker. „Den einen habe ich geschenkt bekommen und den anderen hat mein Mann gekauft“, erklärt sie unbekümmert.
Wie viel die Drucker wert sind, verrät sie nicht – auch der Preis ihres Hauses in Ostfriesland hält die „Hartz und herzlich“-Protagonistin bis heute geheim. Allerdings lassen sich ihre 3D-Drucker leichter schätzen: Das Modell, das sie geschenkt bekommen hatte, dürfte zwischen 150 und 180 Euro wert sein. Das Gerät, das Ehemann Tino für das Paar gekauft hat, müsste zwischen 380 und 500 Euro gekostet haben.
Hinzu kommen Materialkosten: Ein Kilo farbiges Material kostet 15 Euro. Da Sandra zahlreiche Rollen des teuren Materials zu Hause hat, hat die Familie hierfür vermutlich auch mindestens 100 Euro ausgegeben. Sie schildert, dass ein Dekodrache, der etwa 15 Zentimeter hoch ist, 7 Euro Materialkosten verursache. Geld verdienen, wie Ex-Bürgergeld-Empfängerin Sandra es mit ihren Perlenkörben plante, lässt sich mit diesem kostspieligen Hobby aber nicht.
Für den privaten Gebrauch druckt die Familie dutzende Spielzeuge, Deko und nützliche Kleinigkeiten. „Wir dürfen es ja nicht verkaufen, weil wir die Lizenz nicht haben von den Leuten, dass wir die verkaufen dürfen“, versucht sie zu erklären. Gemeint sind die Designs, die sie druckt. Die Rechte daran gehören den Urhebern, nicht ihr: „Anders wäre es, wenn ich Büsten herstellen würde von mir persönlich. […]. Aber wer will mich schon im Wohnzimmer stehen haben?“








