Erst gab die Bürgergeld-Empfängerin dem Amt Schuld an der Wohnungslosigkeit, jetzt bekommt sie dickes Darlehen
Bürgergeld-Empfängerin Jana war jahrelang obdachlos, die „Hartz und herzlich“-Protagonistin kam bei Freunden und Familie unter. Jetzt wendet sich das Blatt!
Bei Jana lief es in den vergangenen Jahren alles andere als gut. Doch jetzt geht es, auch dank des Jobcenters, bergauf. Endlich hat die Rostockerin eine eigene Wohnung gefunden und muss nicht mehr bei Freunden und Familie schlafen. Bei „Hartz und herzlich“ verrät sie, wie das Amt der Rostockerin den Neuanfang ermöglicht.

„Dadurch, dass ich damals für meine allererste Wohnung eine Erstausstattung gekriegt habe, kriege ich jetzt somit keine Erstausstattung mehr“, erklärt Jana. Aber sie hat eine andere Option gefunden, an Geld für eine Einrichtung zu kommen: „Ich habe halt ein Darlehen beantragt.“ Das Amt hat grünes Licht gegeben und nun kann die Bürgergeld-Empfängerin fleißig anfangen, Möbel für ihre eigenen vier Wände zu kaufen.
Bei „Hartz und herzlich“ erzählt Jana von Problemen mit dem Jugendamt
Jana hat zwar eine Wohnung gefunden, aber ohne die Mietzahlungen und das Darlehen des Jobcenters wäre das alles nicht möglich gewesen. Die eigene Bleibe öffnet der Bürgergeld-Empfängerin wieder ganz andere Türen. Bei „Hartz und herzlich“ erzählte sie vom Entzug ihrer Kinder durch das Jugendamt, jetzt erhofft sie sich bessere Chancen, das Aufenthaltsrecht zurückzubekommen.
Doch bevor sie die Probleme mit dem Jugendamt angehen kann, muss sie sich erst einmal um die Einrichtung ihrer Wohnung kümmern. „Am wichtigsten sind E‑Geräte wie Herd, Kühlschrank“, erläutert Jana, „dann [für die] Wohnstube halt eine Couch, damit ich auch eine Schlafmöglichkeit zur Not habe.“ Derzeit schläft sie bei ihrem Freund, pendelt zwischen den Rostocker Stadtteilen.
Die Bürgergeld-Empfängerin ist dank des Darlehens optimistisch. Und das, obwohl sie bei „Hartz und herzlich“ bisher dem Jobcenter immer wieder Schuld an ihrer Wohnungslosigkeit gab. Das scheint nun vergessen. „So kann ich sagen, ich kann meine Kiddies mal über das Wochenende holen“, freut sie sich schon, „das schaffen wir schon alles!“








