Hartz und herzlich

„Hartz und herzlich“-Jasmin und Maik müssen zur Suchtberatung – Gericht und Jugendamt greifen durch

Die Bürgergeld-Empfänger Jasmin und Maik leben mit ihren Kindern in einer Einrichtung des Jugendamts. Und das stellt strenge Forderungen an die Rostocker.

„Wir sind heute bei der Suchtberatungsstelle“, erklärt Maik unverblümt in den neuen Folgen „

“. Der Rostocker und seine Frau Jasmin sind dort allerdings nicht so ganz freiwillig: „Ja, das wurde damals vom Gericht festgelegt.“ Den Hintergrund liefert der junge Vater sogleich: „Wegen meiner Zocksucht.“

Hartz und herzlich jasmin vor dem krankenhaus in rostock
Jasmin und Maik besuchen die Suchtberatung in Rostock. (Archivbild) © Screenshot / RTLZWEI

Als das Jugendamt die beiden, vor ihrer Zeit im Eltern-Kind-Heim betreute, vermerkten die Sachbearbeiter Maiks möglicherweise süchtiges Verhalten. Während auch das Gericht die Sorge teilt und eine Suchtberatung anordnet, sieht Jasmin das anders. Die Bürgergeld-Empfängerin versichert: „Ich persönlich find nicht, dass es bei ihm noch gerechtfertigt ist … okay, er spielt teilweise vier, fünf Stunden – aber das eher abends!“

Bürgergeld-Empfänger leidet an Abhängigkeit – „Hartz und herzlich“-Maik muss Auflage erfüllen

Die junge „Hartz und herzlich“-Protagonistin sieht das Positive: „Er hat es ja selber gut reduzieren können. Also mit meiner Hilfe.“ Doch die Suchtberatung sieht das anders: Maik hat eine Medienabhängigkeit. Der junge Vater verbringt täglich rund vier bis fünf Stunden an seiner Konsole und zwischen zehn und elf Stunden am Handy. Insgesamt verbringt er also nahezu jeden Tag zwischen 14 und 16 Stunden an einem Gerät.

Viele wache Stunden bleiben demnach kaum, um sich um andere Dinge zu kümmern. Das Jugendamt fürchtete bereits vor Jahren, dass Maik durch sein Zocken Sohn Lennox und den Haushalt vernachlässigen könnte – heute haben die „Hartz und herzlich“-Protagonisten noch ein weiteres Kind, um das sie sich kümmern müssen.

Der junge Bürgergeld-Empfänger erzählt dem Kamerateam, wie seine Suchttherapie weiterverlaufen wird. Jasmin steht daneben, abgelenkt von ihrem Handy. „Beim nächsten Termin guckt man, wie man es reduziert“, berichtet Maik unbeeindruckt von seiner Abhängigkeit. Es bleibt ihm kaum eine Wahl, als mitzuarbeiten – immerhin will das „Hartz und herzlich“-Paar endlich wieder eine eigene Wohnung.

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